3x30 – Geschichte(n), Geheimnisse & Genuss
Erleben Sie Minden am 20. Juni auf ganz besondere Weise: Drei außergewöhnliche Führungen – je 30 Minuten lang – entführen Sie in faszinierende Kapitel der Stadtgeschichte. Der historische Dominnenhof verwandelt sich in eine stimmungsvolle Weinlounge – mit langen Tafeln unter dem Mathildenschirm, kulinarischen Leckereien, ausgesuchten Weinen und Musik.
1 Ticket - 3 einzigartige Führungen - 8.00 Euro
Zwischen den Führungen lädt die Weinlounge zum Verweilen, Genießen und Plaudern ein. Sichern Sie sich einen Platz in einem der drei Zyklen und erleben Sie drei einzigartige Führungen durch Minden.
14:00 Uhr Treffen im Dominnenhof
15:00 Uhr 1. Führungszyklus
16:15 Uhr 2. Führungszyklus
17:30 Uhr 3. Führungszyklus
Tickets erhalten Sie schon bald in der Tourist-Info Minden, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden oder vor Ort.
Dom zu Minden
Die geplante historische Schauspielszene vermittelt zentrale Inhalte zur frühen Geschichte Mindens aus der Perspektive eines sächsischen oder fränkischen Kleinadligen. Thematisch umfasst sie die Sachsenkriege und ihre Auswirkungen, den Reichstag von Minden im Jahr 798 sowie die Gründung des Domstifts und später des Bistums als Teil der kirchlichen und politischen Neuordnung. Berichtete wird dabei auch von den Lebenswirklichkeiten der damaligen Zeit von E wie Ernährung über H wie Herrschaft, K wie Kriegsführung bis hin zu R wie Religion und W wie Wandel. Ein weiterer Dom Bezug wird durch den Bericht über das Brunnenheiligtum unter der Vierung hergestellt, dass die ursprüngliche Siedlung auf dem Domberg als vorchristliches Regionales Zentrum kennzeichnet und den Dom als Ort sakraler Kontinuität hervorhebt.
St. Marien-Gemeinde Minden
Im Sommer 1811 blickt Henriette Wilhelmine Sophie von dem Bussche-Hünnefeld auf ihre Zeit als letzte Äbtissin des Damenstifts von St. Marien zurück.
Sie erzählt Ihnen von der langen Geschichte des Stifts, das im Mittelalter aus einem Kloster hervorging und jüngst von den Franzosen aufgelöst wurde.
Wer hat dort früher gewohnt, und warum? Auf welche Traditionen stützte sich das Zusammenleben der handverlesenen Stiftsdamen? Und hätten Sie die strengen Voraussetzungen für die Aufnahme erfüllt?
Obere Altstadt
Minden, Juni 1816: Major Keibel, Ingenieur vom Platz, hat eine unangenehme Affäre zu bewältigen. Kürzlich ist unter seinem Vorsitz ein Ehrengericht zusammengetreten, um einen Ehrenhändel zwischen jungen Offizieren der Garnison zu schlichten. Die Kontrahenten lehnten einen Vergleich ab und hatten sich mit Pistolen duelliert, wobei einer von Ihnen, ein gewisser Premierlieutenant v. L. schwer verletzt wurde, so dass er auf Monate dienstunfähig sein wird. Der Gouverneur war gezwungen, beide Offiziere zu arretieren und den Vorfall an den kommandierenden General zu melden. Keibel fühlt sich schuldig, weil er das Duell nicht verhindern konnte und vertraut sich den befreundeten Schluppkothens an, bei denen er zur Miete wohnt.
Die Duellwaffen werden nach der Szene gezeigt.