Minden Marketing setzt Diskussionsreihe zum Thema Werte fort
Minden Am 20. November um 19:30 Uhr setzt die Minden Marketing GmbH (MMG) mit Unterstützung der Wilhelm Altendorf Maschinenbau GmbH das 1. Mindener Werteforum fort. Gastredner ist der Autor und Journalist Henryk M. Broder mit dem Thema „Hurra wir kapitulieren – Von der Lust am Einknicken und den Grenzen der Political Correctness“. Veranstaltungsort ist das neue Altendorf-Firmengebäude in der Wettinerallee 43-45.
Hurra wir kapitulieren - Von der Lust am Einknicken und den Grenzen der Politi-cal Correctness“
Kapitulation oder Konfrontation? Am 20. November widmet sich Henryk M. Broder, der mit seinen polemischen Wortmeldungen immer wieder heftige Kontroversen ausgelöst hat, in seinem Vortrag der europäischen Reaktion auf die Herausforderungen des Islamismus und gelangt dabei zu einer alarmierenden Einsicht: Wie die Appeasement-Politik gegenüber Hitler die aggressive Haltung der Nazis nur befördert hat, so laufen die Europäer mit ihrer Politik der Beschwichtigung heute Gefahr, die Transformation Europas zu einem islamischen Kontinent zu beschleunigen. Wer wenig eigene Identität zeigt und alles toleriert, kann am Ende alles verlieren.
Broder ohne Blatt vor dem Mund
Henryk M. Broder (* 20. August 1946 in Katowice, Polen) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er entstammt einer polnischjüdischen Familie, mit der er 1958 über Wien nach Deutschland kam und zunächst in Köln lebte. Der spätere Journalist studierte dort Volkswirtschaft und Jura. Ende der 1960er Jahre arbeitete er in Hamburg – gleichzeitig mit dem heutigen Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust und dem Fotografen Günter Zint – als Autor bei den „St. Pauli-Nachrichten“. In den 70ern schrieb er für das Satiremagazin Pardon. 1981 begann er kurzzeitig in Israel zu arbeiten, veröffentlichte aber weiterhin u. a. in der „Zeit“, Profil, Weltwoche und in der Süddeutschen Zeitung. Als Publizist beschäftigt er sich vorwiegend mit Themen wie der deutschen Vergangenheitsbewältigung, dem Nahostkonflikt und Israel, der deutschen Linken (vor allem im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Antiamerikanismus und des Antizionismus, vorübergehend auch mit der Wiedervereinigung) sowie dem Islamismus.
Broder schreibt für das Magazin „Der Spiegel“ und die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ und ist Mitherausgeber des Jüdischen Kalenders, einer jährlich erscheinenden Text- und Zitatensammlung deutsch-jüdischer Kultur.
Broder schrieb eine Reihe von Büchern, die sich mit dem deutsch-jüdischen Verhältnis auseinandersetzten. Weiterhin beschäftigt er sich mit Antisemitismus und Anti-Amerikanismus in der deutschen Gesellschaft. Broder wirft den Europäern vor, gegenüber Diktatur, Islamismus und Terrorismus Appeasement-Politik zu betreiben.
Broder wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Am 24. Juni 2007 hat er in der Frankfurter Paulskirche den Ludwig-Börne-Preis 2007 überreicht bekommen. Die Jury, die allein aus dem Focus-Herausgeber Helmut Markwort bestand, bezeichnete Broder in der Begründung seiner Wahl als „freien Geist, der leidenschaftlich und feurig schreibt, oft polemisch und ohne Rücksicht auf ‚political correctness’, aber immer unabhängig und überraschend“.
Min + din-Werteforum
Mit dem Mindener Werteforum solle nach Auffassung von MMG-Geschäftsführer Dr. Jörg-Friedrich Sander die Markenpositionierung Mindens als historische Stadt auch ein Stück weit mit zeitaktuellen Ideen belebt werden. Das aus Mindens Gründungslegende bekannte „Min und din“-Zitat deute auf einen historischen Akt der Toleranz und Kooperation hin und biete auch unter Marketingaspekten Ansatzpunkte für einen Mindener Beitrag in der gesellschaftlichen Wertediskussion. Das grosse Interesse der Mindenerinnen und Mindener spreche dabei für sich. Viele Gäste seien bereits während der laufenden Vortragsreihe an die Minden Marketing mit dem Wunsch herangetreten, das Werteforum im nächsten Jahr fortzusetzen. Moderiert wird das Werteforum von Hans-Jürgen Amtage vom Mindener Tageblatt/Vlothoer Anzeiger.
Die Minden Marketing GmbH gibt unentgeltlich Eintrittskarten aus, um zu vermeiden, dass angereisten Besuchern aufgrund von Platzmangel kein Einlass mehr gewährt werden kann. Schulklassen werden darum gebeten, sich direkt mit der Minden Marketing GmbH in Verbindung zu setzen.
Weitere Informationen und der Veranstaltungsflyer bei der
Minden Marketing GmbH
Domstrasse 2
32423 Minden
Tel. 0571/8290659
Fax: 0571/8290663
und unter www.minden-erleben.de
Minden Am 20. November um 19:30 Uhr setzt die Minden Marketing GmbH (MMG) mit Unterstützung der Wilhelm Altendorf Maschinenbau GmbH das 1. Mindener Werteforum fort. Gastredner ist der Autor und Journalist Henryk M. Broder mit dem Thema „Hurra wir kapitulieren – Von der Lust am Einknicken und den Grenzen der Political Correctness“. Veranstaltungsort ist das neue Altendorf-Firmengebäude in der Wettinerallee 43-45.
Hurra wir kapitulieren - Von der Lust am Einknicken und den Grenzen der Politi-cal Correctness“
Kapitulation oder Konfrontation? Am 20. November widmet sich Henryk M. Broder, der mit seinen polemischen Wortmeldungen immer wieder heftige Kontroversen ausgelöst hat, in seinem Vortrag der europäischen Reaktion auf die Herausforderungen des Islamismus und gelangt dabei zu einer alarmierenden Einsicht: Wie die Appeasement-Politik gegenüber Hitler die aggressive Haltung der Nazis nur befördert hat, so laufen die Europäer mit ihrer Politik der Beschwichtigung heute Gefahr, die Transformation Europas zu einem islamischen Kontinent zu beschleunigen. Wer wenig eigene Identität zeigt und alles toleriert, kann am Ende alles verlieren.
Broder ohne Blatt vor dem Mund
Henryk M. Broder (* 20. August 1946 in Katowice, Polen) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er entstammt einer polnischjüdischen Familie, mit der er 1958 über Wien nach Deutschland kam und zunächst in Köln lebte. Der spätere Journalist studierte dort Volkswirtschaft und Jura. Ende der 1960er Jahre arbeitete er in Hamburg – gleichzeitig mit dem heutigen Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust und dem Fotografen Günter Zint – als Autor bei den „St. Pauli-Nachrichten“. In den 70ern schrieb er für das Satiremagazin Pardon. 1981 begann er kurzzeitig in Israel zu arbeiten, veröffentlichte aber weiterhin u. a. in der „Zeit“, Profil, Weltwoche und in der Süddeutschen Zeitung. Als Publizist beschäftigt er sich vorwiegend mit Themen wie der deutschen Vergangenheitsbewältigung, dem Nahostkonflikt und Israel, der deutschen Linken (vor allem im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Antiamerikanismus und des Antizionismus, vorübergehend auch mit der Wiedervereinigung) sowie dem Islamismus.
Broder schreibt für das Magazin „Der Spiegel“ und die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ und ist Mitherausgeber des Jüdischen Kalenders, einer jährlich erscheinenden Text- und Zitatensammlung deutsch-jüdischer Kultur.
Broder schrieb eine Reihe von Büchern, die sich mit dem deutsch-jüdischen Verhältnis auseinandersetzten. Weiterhin beschäftigt er sich mit Antisemitismus und Anti-Amerikanismus in der deutschen Gesellschaft. Broder wirft den Europäern vor, gegenüber Diktatur, Islamismus und Terrorismus Appeasement-Politik zu betreiben.
Broder wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Am 24. Juni 2007 hat er in der Frankfurter Paulskirche den Ludwig-Börne-Preis 2007 überreicht bekommen. Die Jury, die allein aus dem Focus-Herausgeber Helmut Markwort bestand, bezeichnete Broder in der Begründung seiner Wahl als „freien Geist, der leidenschaftlich und feurig schreibt, oft polemisch und ohne Rücksicht auf ‚political correctness’, aber immer unabhängig und überraschend“.
Min + din-Werteforum
Mit dem Mindener Werteforum solle nach Auffassung von MMG-Geschäftsführer Dr. Jörg-Friedrich Sander die Markenpositionierung Mindens als historische Stadt auch ein Stück weit mit zeitaktuellen Ideen belebt werden. Das aus Mindens Gründungslegende bekannte „Min und din“-Zitat deute auf einen historischen Akt der Toleranz und Kooperation hin und biete auch unter Marketingaspekten Ansatzpunkte für einen Mindener Beitrag in der gesellschaftlichen Wertediskussion. Das grosse Interesse der Mindenerinnen und Mindener spreche dabei für sich. Viele Gäste seien bereits während der laufenden Vortragsreihe an die Minden Marketing mit dem Wunsch herangetreten, das Werteforum im nächsten Jahr fortzusetzen. Moderiert wird das Werteforum von Hans-Jürgen Amtage vom Mindener Tageblatt/Vlothoer Anzeiger.
Die Minden Marketing GmbH gibt unentgeltlich Eintrittskarten aus, um zu vermeiden, dass angereisten Besuchern aufgrund von Platzmangel kein Einlass mehr gewährt werden kann. Schulklassen werden darum gebeten, sich direkt mit der Minden Marketing GmbH in Verbindung zu setzen.
Weitere Informationen und der Veranstaltungsflyer bei der
Minden Marketing GmbH
Domstrasse 2
32423 Minden
Tel. 0571/8290659
Fax: 0571/8290663
und unter www.minden-erleben.de