Kaiser kommt zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Minden/Porta Westfalica Passend zum Tag des offenen Denkmals werden die historischen Kulturdenkmäler auf dem Wittekindsberg nicht nur geöffnet, sondern sogar inszeniert. So kommt erstmals nach 1896 Kaiser Wilhelm der II. wieder in das Mindener Land, um am Samstag, den 7. September um 12:00 Uhr den Startschuss für die Veranstaltung „Von Wilhelm zu Widukind – 1000 Jahre Geschichte zu Fuß“ zu geben. Eine Veranstaltung, die die Minden Marketing GmbH (MMG) im Rahmen des EU-Tourismusprojektes „Geschichte neu erleben in NRW-Minden 2011-2014“ durchführt.

Und alle „ Untertanen“ sind zu dieser Eröffnung eingeladen, bei der der Kaiser nach 1896 erneut das Kaiser-Wilhelm Denkmal einweihen wird. In der malerischen Kulisse des sagenumwobenen Wittekindsberges kann man an diesem Wochenende zudem an 10 historischen Stationen auf einem Rundweg spannende Inszenierungen der Geschichte von der Steinzeit über die Eisenzeit bis hin zum Mittelalter erleben. Prähistorische Feuersteintechnologie und vorzeitliche Jagdtechniken geben Einblicke in das Leben der Steinzeit. An der Kreuzkirche erwartet eine hochadelige ottonische Familie die Gäste und um die Margarethenkapelle entführen Mönche, Nonnen und Handwerker in die Zeit des Mittelalters im 12.-15. Jahrhundert. Auch die sagenumwobene Wittekindsquelle wird Schauplatz einer historischen Darstellung rund um die Legende des Quellwunders von Sachsenherzog Widukind.

Historischer Meiler brennt bereits
Auf dem Wittekindsberg kann man auch das historische Köhlerhandwerk live erleben. Denn auf Initiative des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe wurde ein historischer Meiler in der Nähe der Wittekindsburg aufgebaut, der bereits seit vergangener Woche brennt. Die Meilerpatenschaft hat die Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl übernommen. An diesem Wochenende soll die Holzkohle dann geerntet werden.

Historische Angebote für die ganze Familie
Die Veranstaltung wird begleitet durch ein umfassendes Rahmenprogramm. Schießvorführungen mit dem römischen Scorpiogeschütz, Kampfvorführungen der Soldaten von Bischof Dietrich II., szenische Darstellungen (auch im Rahmen einer kritischen Auseinandersetzung) der Denkmalseinweihung mit Kaiser Wilhelm II. sowie Konzerte und Lesungen warten auf die Besucher. Neben einer historischen Eisenverhüttung und Speerwerfen werden alle Stationen sowie der Meiler laufend mit Programm für alle großen und kleinen Gäste bespielt. Neben einer Schankwirtschaft am Fuße des Kaiser-Wilhelm-Denkmals können die Besucher auch Kaffee und Kuchen im Angesicht des Kaisers genießen. Wildspezialitäten und Getränke am historischen Meiler neben der Margarethenkapelle laden zum gemütlichen Verweilen ein.

Shuttle-Service zum Kaiser
Da am Denkmal keine Parkplätze zur Verfügung stehen, hat die MMG für alle Besucher am 7. und 8. September von 10:00 bis 18:00 Uhr einen unentgeltlichen Shuttle-Service von den Parkplätzen Kanzlers Weide und Simeonsplatz in Minden und von den Parkplätzen der Firmen Schäferbarthold GmbH und Rose Systemtechnik in Porta Westfalica eingerichtet.

Auf Wald einstellen!
Der Veranstalter weist darauf hin, dass die Veranstaltung im Wald stattfindet. Hier sei auf richtige Kleidung, geeignetes Schuhwerk, Bodenunebenheiten und Baumwurzeln Acht zu geben. Dafür sei die Naturkulisse auf dem Wittekindsberg aber ein wunderbarer Rahmen für diese einmaligen historischen Inszenierungen, die es sicherlich in dieser Form so schnell nicht wieder geben werde.

Weitere Informationen zum Shuttle-Service, eine Anfahrtskizze sowie zum Programm sind unter www.minden-erleben.de und bei der Minden Marketing GmbH, Domstr. 2, 32423 Minden, Telefon: 05 71 – 829 06 59, Fax: 05 71 – 829 06 63, E-Mail: info@mindenmarketing.de.

Von Wilhelm zu Widukind – 1000 Jahre Geschichte zu Fuß
Am 7./8. September 2013 gibt das von der Minden Marketing GmbH durchgeführte Veranstaltungsprojekt „Von Wilhelm zu Widukind – 1000 Jahre Geschichte zu Fuß“ spannende Einblicke in verschiedene Epochen der Geschichte. Die Besucher spazieren auf eigene Faust über den Wittekindsberg, historische und archäologische Denkmäler und Schauplätze werden erstmals zur Kulisse für lebendige Geschichtsdarstellung. Die Zeitreise führt die Besucher von der Kaiserzeit zurück bis in die Steinzeit, zu den germanischen Kriegern der Eisenzeit und zu den ottonischen Soldaten Bischof Dietrich II.

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