Mindens Geschichte

Die neun Gemälde von Fritz Grotemeyer

Die Geschichte sollte vergegenwärtigt und zur Maxime für aktuelles politisches Handeln gemacht werden. Das ehrgeizige Projekt - im Angesicht der Ereignisse nicht durchführbar - harrt ab 1943 seiner Realisierung in „kommenden Friedenszeiten“. Doch diese angedachte Neugestaltung wurde nie ausgeführt. Im März 1945 wird das Rathaus bei einem Bombenangriff zerstört. Die Gemälde werden magazinisiert, das Bildprogramm gerät in Vergessenheit – bis das Mindener Museum im Jahr 2002 die neun Gemälde in einer Ausstellung wieder zugänglich machte.

Der Maler scheint von Anfang an festgestanden zu haben: Fritz Grotemeyer (1864-1947) sollte den Auftrag für den Historienzyklus erhalten. Bereits vor der offiziellen Auftragserteilung am 11. August1941 fanden in Minden mit dem Maler Gespräche über die Gestaltung des Zyklus und die Themenwahl statt.

Widukind und Karl der Große (um 800)
Trauung Heinrich des Löwen im Mindener Dom (1168)
Kaiser Karl IV. in Minden (1377)
Mindener Hansekaufleute (15. Jahrhundert)
Reformationspredigt des Nikolaus Krage in der Martinikirche (1529)
Belagerung Mindens durch die Schweden (1634)
Kurfürst Friedrich Wilhelm I. stiftet die Prämie für das Freischießen (1685)
Schlacht bei Minden (1759)
Friedrich der Große besucht Minden (1763)

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